(8. Juli 2023) Tecklenburg/Lengerich. Der Besuch des Gottesdienstes in der Gemeinde Lengerich war der Abschluss eines gelungenen Singles-Wochenendes.
Auch am Sonntagmorgen war es selbstverständlich, den Tag gemeinsam im Gruppenraum mit einem Gebet zu beginnen. Nicht nur für die Speise für den natürlichen Leib, sondern besonders auch für die Seelenspeise, die wir im Gottesdienst gleich erleben wollten, wurde gebetet. Herzlich dankten wir auch unserem himmlischen Vater für die Harmonie in unserer Gemeinschaft, sowie Engelschutz und Bewahrung auch schon für die Heimreise.
Der Gottesdienst in Lengerich
Frühzeitig machten sich alle auf den Weg zur nahe gelegenen Neuapostolischen Kirche in Lengerich, damit der Chor auch vor dem Gottesdienst genügend Zeit hat, um sich einzustimmen.
Der eingeteilte, auswärtige Dienstleiter Priester Detlef Schulz war überrascht, am Morgen auf den Parkplatz so viele unerwartete Besucher vorzufinden. Kurzfristig keimte der Gedanke auf: "Ob der Apostel heute wohl kommt?" Er wurde rasch aufgeklärt: „Nein, es sind nur die Singles, welche heute den Gottesdienst besuchen.“
Seine Predigt stand ganz im Zeichen des Bibelwortes aus 2. Mose 28, 16.17: „Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht! 17: Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.“ Die Predigt umfasste folgendes Thema: Als Jakob schlief, offenbarte Gott sich ihm in einem Traum. Jakob erkannte die Stelle als heiligen Ort und weihte sie zu einem Ort der Anbetung. Wir begegnen Gott im Gottesdienst, wo er uns durch Wort und Sakrament stärkt. Wir wollen aktiv sein und uns in die Gemeinde einbringen. Priester Harald Elm (Essen-Borbeck) und Priester Martin Buck vertieften das Thema des Gottesdienstes.
Im Anschluss an den segensreichen Gottesdienst fand noch ein reger Austausch mit den Gemeindemitgliedern bei Kaffee und Plätzchen statt.
Jede Gemeinschaft geht einmal zu Ende
Nach dem Eintreffen in der Jugendherberge wurde schnell entschieden, dass wir das gemeinsame Mittagessen lieber zusammen im schattigen Innenhof der JH einnehmen wollten. Also wurden gemeinsam noch einige Tische und Stühle nach draußen gestellt. Bevor wir aber das improvisierte Buffet stürmen konnten, übergaben die Singles als Dankeschön für die Organisation Angelika Thierfeld einen Blumenstrauß. Bei diesem Anlass sang eine Schwester für Angelika, die am Freitagvormittag ihre Mutter zu Grabe getragen hatte, das Lied „Brich herein, süßer Schein“ (GB 409) Angelika war völlig überrascht und sehr bewegt. Auch in solch einer Anteilnahme stärken und trösten sich die Singles gegenseitig. Da erlebt man ein weiteres Mal: Gemeinschaft tut gut.
Im Laufe des Nachmittages wurde die Heimreise angetreten - mit einem guten Gefühl und viel Freude im Herzen!
Zitate:
„Also, ich fand das Wochenende super und die Jugendherberge plus das Essen war klasse. Auch die Spaziergänge haben mir gefallen. Habe vieles über die Umgebung von Tecklenburg kennengelernt. Der Gottesdienst war sehr segensreich. Ich habe viele neue Singles kennengelernt, was auch schön war.“ (Marianne Schiller)
„Matthias, du hast uns gut geführt und geleitet. Wir hatten Spaß und Freude an der schönen Umgebung. Tecklenburg ist ein schönes Fleckchen auf der Erde“ (Lorita Schulze)
"Es war rundum ein gelungenes Programm. Die Singles, die sich noch nicht kannten sind zusammen gewachsen in der Gruppe, haben sich kennengelernt und bei der Verabschiedung hat man gemerkt, man hat sich lieb gewonnen und konnte feststellen: schön, dass du da warst. Der Gottesdienst ist immer sehr prägend. Toll.“ (Angelika Last)
„Es war ein sehr schönes und gelungenes Wochenende. Ich habe vieles gelernt über Tecklenburg und die Geschichte. Z.B. was eine Bastei ist und dass sie im Krieg als Schutzbunker genutzt wurde. Auf der Freilichtbühne hab ich das Gefühl gehabt ich bin bei einem großen Musical wie Hamburg oder Bochum Starlight Express. Mega, was sie mit wenig Requisiten und nur mit Schauspielern alles rüberbringen konnten...“ (Ramona Kisker)
„Ich habe mich gefreut, dass wir wieder ein schönes, harmonisches Wochenende in bekannter Jugendherberge erleben durften. Es ist nicht selbstverständlich, wenn viele fremde Menschen, die sich zum Teil noch nie gesehen haben, gemeinsam die Tage miteinander verbringen. Es ist erlebbar gewesen, dass wir eines Geistes sind und auch Gäste völlig selbstverständlich in unsere Gemeinschaft integriert haben, damit sie sich wohlfühlen konnten. Geschwisterliche Zuneigung und gegenseitiger Respekt wurde angenehm spürbar.“ (Angelika Thierfeld)
Das kannst auch Du in der Gemeinschaft erleben!
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